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Andy went for a bike ride
October 19, 2025
01:07
18.4km
16.4km/h
41.5km/h
50m
40m
Das Gebiet des ehemaligen Fuhlensees wurde 1990 unter Naturschutz gestellt. Es liegt im Bereich der Miele-Niederung und hat eine Größe von rund 24 Hektar. Die Flächen stehen im Eigentum der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.
Mit der Haken- und Nehrungsbildung nach der Abschnürung der Meeresbuchten kam es zur Bildung von Haffseen und später Strandseen, die sich schließlich nach Bildung der „Alten Marsch“ zu flachen Süßwasserseen entwickelten und mit wenigen Ausnahmen verlandeten. Die Verlandung wurde durch Entwässerungsmaßnahmen gefördert. Der Fuhlensee soll 1855 noch eine Wasserfläche von 25 Hektar gehabt haben. Heute sind nur noch geringe Wasserflächen vorhanden, die künstlich geschaffen worden sind. Der Lehrer P. Bohnsack aus Sarzbüttel berichtet, dass das Gebiet in früheren Jahren im Winter gelegentlich unter Wasser stand und in Frostperioden zum Schlittschuhlaufen geeignet war. Das deutet darauf hin, dass damals die Vegetation zumindest in weiten Bereichen recht kurz gewesen sein muss.
Diese Zeiten sind lange vorbei. Die Trockenlegung der Miele-Niederung, die vor Jahren durch immer tiefer gelegte Gräben deutlich wurde, hat auch Einfluss auf den ehemaligen Fuhlensee gehabt. Auch die Schaffung des Speicherkooges in der Meldorfer Bucht (Deichschluss 1978), der unter anderem der Entwässerung der Dithmarscher Niederungen dienen sollte, hat sicher Auswirkungen auf das Gebiet gehabt. Eine Verwallung des ehemaligen Fuhlensees, die in Zusammenhang mit der Unterschutzstellung vorgenommen wurde, hat die Wasserhaltung verbessert. Die alten Zustände konnten dadurch jedoch nicht wiederhergestellt werden. Inzwischen ist die Verwallung durch die Tätigkeit des Bisams stellenweise beschädigt worden. Auch der Fuchs hat darin schon seinen Bau angelegt.
Das Naturschutzgebiet "Ehemaliger Fuhlensee" liegt an dem Feldweg zwischen Sarzbüttel und dem Hesel nordöstlich von Meldorf im Kreis Dithmarschen. Eine Besucher-Informationstafel über das Gebiet befindet sich rd. 100 m nördlich bei dem Gebiet „Niebuhrslust“. Es besteht ein absolutes Betretungsverbot.
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